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Ist Ihr Wohnzimmer gesund?

Wir betreten einen Raum und fühlen uns gleich zuhause, einfach rundum wohl und entspannt. Wir betreten einen Raum und fühlen uns bereits nach kurzer Zeit angespannt und unruhig. Gestaltung, Einrichtung und Lichtszenarien mögen oft einen Einfluss darauf haben. Aber auch ein Faktor, der gerade in jüngster Zeit stark an Bedeutung gewinnt: Die wohngesunde Qualität der Innenräume. 

„Gesund sein – gesund bleiben!“ Um das dreht sich heute vieles in unserem Leben. Viele Einschränkungen nehmen wir derzeit dafür hin und so sind auch die eigenen vier Wände der bei weitem wichtigste Dreh- und Angelpunkt unseres Alltags geworden. Oft nicht nur privat, sondern im Rahmen des Home-Offices auch beruflich. Doch wie „gesund“ ist unsere Wohn-Umgebung tatsächlich für uns?

Bedeutung von gesund Bauen und Wohnen

Immer öfter spricht man heute von der großen Bedeutung, die einem gesunden Bauen und Wohnen zukommt. Dafür gibt es grundsätzlich mehrere Ursachen. An erster Stelle sind hier die neuen, dichten Bauweisen zu nennen, die zwar deutlich die Energieeffizienz steigern, jedoch auf der anderen Seite zu einer grundlegenden Veränderung des Wohn-und Raumklimas geführt haben. So bleiben etwa dadurch Schadstoffe länger in der Luft und die Luftfeuchtigkeit steigt leichter an. Aber auch zusätzliche Schadstoffquellen und Innenraum-Emissionen sind heute neu dazu getreten. Für den Endverbraucher verwirrend: Gesundes Bauen und Wohnen ist letztlich bereichsübergreifend. Es gibt medizinische, aber auch bauliche Aspekte, es gibt Bereiche, die in erster Linie die Bauausführende betreffen – und dann wieder solche, die von einem Benutzerverhalten abhängen. In der Praxis ist meist ein Zusammenspiel vieler Komponenten für Schaffung und Aufrechterhaltung wohngesunder Innenräume erforderlich. So spielen Bauweisen und Materialien sowie deren Verarbeitung meist ebenso eine große Rolle wie dann das Verhalten der Bewohner im täglichen Leben.

© Besser bewusst leben/ Fotolia
Ein wohngesundes Raumklima trägt enorm zum Wohlfühlen bei.

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Stimmungstiefs, Müdigkeit und Dauerverkühlung hängen oft mit einer fehlenden wohngesunden Ausgestaltung von Innenräumen zusammen. 

Kann Wohnen wirklich krank machen?

Panik ist hier fehl am Platz, eine nähere Befassung mit dem Thema aber empfohlen. Denn bei „Gesundem Bauen und Wohnen“ geht es in erster Linie vor allem darum, dem menschlichen Körper ein Wohnumfeld zu bieten, das belastende Umweltreize sowie mögliche Stressfaktoren im Wohnumfeld (etwa durch ein schlechtes Raumklima oder belastete Raumluft) weitgehend ausschließt. Dies führt in weiterer Folge zu einem deutlich gesteigerten Erholungs- und Regenerationswert. Auch das Immunsystem wird dadurch unterstützt. Aber es gibt im umgekehrten Fall auch mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen. Laut einschlägigen Experten sind dies v.a. die sogenannten „unspezifischen Befindlichkeitsbeschwerden“, wie etwa Müdigkeit, Leistungsabfall, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, brennende Augen, trockener Reizhusten sowie ein allgemein geschwächtes Immunsystem. Umweltmediziner bestätigen, dass Ratsuchende oft bereits mit einer gewissen Sensibilisierung auf den Wohnbereich zu ihnen kommen. Typisch sind Sätze wie etwa „Ich fühle mich außerhalb der Wohnung wohler“, „Zuhause habe ich immer diesen komischen Geruch in der Nase“ etc. All das kann natürlich auch andere Ursachen, die allein im körperlichen Bereich der Betroffenen liegen, haben.

Vorsicht vor Etikettenschwindel

Vom ganzen Hausbau bis hin zum kleinsten Teppich – wohngesund wird gerne als zusätzliches Plus angegeben. Ein zweiter Blick ist ratsam, denn mangels verbindlicher gesetzlicher Definition kann der Begriff ohne jede Prüfung gänzlich frei verwendet werden. Zusätzlich verwirrend: Viele Konsumenten setzen „ökologisch“ mit „wohngesund“ gleich. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Kritische Nachfragen vor Beauftragung oder Kauf lohnt sich daher.

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Pflanzen und bestimmte Materialien, wie etwa Holz haben in punkto Wohngesundheit viele positive Eigenschaften. Aber es gilt: Qualität und Verarbeitung der Produkte prüfen! 

 

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