Wohnen am Wasser

Wenn der Sommer da ist, rückt das Thema Wasser auch beim Wohnen in den Mittelpunkt. Weil die Sommer auch heißer werden, wird die mögliche Abkühlung bedeutender.


Text von Peter Matzanetz, freier Redakteur

 

Wer im Sommer eine Umfrage macht, der muss damit rechnen, dass die Themen damit einhergehen. Die Wiener Immobilien Messe hat Anfang Juli nachgefragt was die Zielgruppe der Wohnungssuchenden gerne an ihrer derzeitigen Wohnsituation ändern würde. Ein Drittel hat beim Thema Nähe zum Wasser ein Häkchen gesetzt. Das kühle Nass wird umso wichtiger, je mehr die Klimaerwärmung voranschreitet. Die Hitzerekorde der letzten Sommer sind an der Bevölkerung nicht spurlos vorbeigegangen.

 

Urlaub daheim

Mit überschaubaren Projekten in den Wiener Bezirken 21 bis 23, großteils mit Wassernähe trifft man beim Bauträger Glorit den Nerv hitzegeplagter Städter. Das Projekt „An der Oberen Alten Donau 55“ mit fünf Wohneinheiten ist so eines. Der Name ist hier sozusagen Programm und weitere ausgesuchte Projekte rund um die Alte Donau sind in Fertigstellung. Freiflächen und großzügige Glasfronten mit Verschattungssystemen sollen bei den Käufern exklusive, urlaubsähnliche Wohngefühle wecken.

Die gute Alte Donau

Lukas Sattlegger, Geschäftsführer bei Glorit, umreißt das dortige Wohngefühl: „Beim Wasser in Grünruhelage wohnen und trotzdem in nicht einmal 15 Minuten am Stephansplatz sein“. „Fischerstrand 4“ ist eine weitere Projekt-Adresse, die gleich über die Lage beim Wasser Auskunft gibt. Der zweite Glorit-Geschäftsführer Stefan Messar kommt darüber ins Schwärmen: „Eigengrund direkt am Wasser ist auch für uns als Bauträger etwas ganz Besonderes“.

© GLORIT
Fischerstrand 4 mit Blick auf die Alte Donau

© Shutterstock
Pool auf der Dachterrasse mit Aussicht. 

Pool in der Anlage

Ein Pool am Dach nebst Dachterrasse mit Blick auf den Wienerwald verspricht wiederum der Bauträger Flair für die zukünftigen Bewohner eines Projektes in Atzgersdorf. Die Stadtvillen in der Anlage haben auch noch ein eigenes Biotop davor. Dem Wohnklima soll das in der ganzen Anlage guttun und als überhaupt erster Bauträger bekam man dafür ein GREENpass Gold-Zertifikat.

Mehr Wohnkomfort

Mittels Simulation beziehungsweise neuartiger Technologie wurde der thermische Komfort und die Lebensqualität gemessen und bescheinigt. „Für die zukünftigen Bewohner bedeutet das ein moderates Sommerklima, das 4-5 °C kühler ist, als das der Umgebung“, verlautet der Bauträger bei der Dachgleichenfeier. In der Nähe fließt dann auch noch der Liesingbach, welcher demnächst renaturiert werden soll, um Teil eines Erholungsgebietes zu werden.

Nähe von Naturgewässern

Dass es im Wiener Grüngürtel und dahinter natürliche Badeorte gibt, ist bekannt und wer dort wohnt, kann städtische Bäder meiden. Die Tom Krauss Immo GmbH baut zum Beispiel ein Wohngebäude direkt am Badeteich Hirschstetten. Die NOE Immobilien Development (NID) wiederum hat beim Projekt am „Maderweg“ das Mühlwasser in der Nachbarschaft. Nahe ihrem Kritzendorfer Projekt gibt es hingegen das bekannte Donaustrandbad. Eine hochwertige Anbindung sei in Randlage aber wichtig meint NID-Geschäftsführer Michael Neubauer und er betont: „Von Kritzendorf ist man in nur 25 Minuten mit der Bahn in Wien“.

Wasser als Landschaftselement

Was die Leistbarkeit betrifft, wäre die Lage vor den Toren der Stadt für viele eine Option. Bei der NID verweist man auch auf das Projekt „Leben am Fluss“ in St. Pölten. Das liegt hundert Meter von der Traisen und bietet Möglichkeiten zum Promenieren. Die natürliche Flusslandschaft in der Umgebung verspricht fürs Wohnklima langfristig ein Gewinn zu sein. Nah genug sei dort übrigens nicht nur das Stadtzentrum, sondern auch der Bahnhof für die Fahrt ins nahe Wien.

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