Luxus Swimmingpool? Mit diesen 4 Tipps sparen Sie Poolkosten

Ein Swimmingpool muss keine Geldfressmaschine sein. Mit diesen Spartipps lässt sich die Zeit am Pool noch besser genießen.

Text von Tamara Effler, Content Management

Cool am privaten Pool ist der Sommerurlaubstrend 2020. Skimmer- oder Überlaufpool, Einstückbecken aus Verbundkunststoff, Folie, Naturstein oder Edelstahl: Die Poolmöglichkeiten sind vielfältig und damit fällt die Entscheidung oft schwer. Dass die Anschaffungskosten eine wichtige Rolle spielen, ist klar. Dass die laufenden Betriebskosten keine kleinen Summen sind, aber auch. Wir geben Ihnen vier Tipps wie laufende Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Denn ein Swimmingpool soll vor allem eines bringen: Entspannung und Abkühlung.

Tipp 1: Achten Sie auf die richtige Himmelsrichtung

Bereits beim Einbau ist zu beachten, dass das Pool auf der Sonnenseite des Gartens landet, und nicht den ganzen Tag im Schatten liegt. Mit einer Ausrichtung nach Südosten hin, wird es am längsten von der Sonne gewärmt.

Tipp 2: Achten Sie auf die richtige Beheizung

Der Einsatz einer Luft-Wärmepumpe zur Beheizung dehnt die Badesaison im eigenen Garten von Frühjahr bis in den Spätherbst aus. Wie funktioniert sie? Die Pumpe zieht Wärme aus der Umgebungsluft und gibt diese an das Poolwasser ab. Sie verbraucht weit weniger Energie, als sie an das Wasser abgibt. Damit bleibt der Stromverbrauch trotz wohltemperiertem Schwimmbecken auf einen moderaten Level.

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Diese Tipps reduzieren Poolkosten. Das Sparschwein freut sich.

Vermehrt kommen außerdem Solarsysteme zum Einsatz. Damit werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: das Schwimmbecken wird umweltfreundlich und kostensparend erwärmt, denn Sonnenenergie belastet nicht die Geldbörse. Moderne Solarsysteme versorgen das Becken dank Speicher auch zu Schattenzeiten mit Energie. 

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Sekundenschnell abgedeckt dank Rollschutz Poolplane.

Tipp 3: Denken Sie an die richtige Abdeckung

Eine passende Abdeckplane gehört fast schon zur Standard-Ausstattung eines Swimmingpools. Sie hält das Becken nicht nur sauber. Vielmehr wirkt sie der Wasserverdunstung – der sogenannten Verdunstungskälte – an der Pooloberfläche entgegen, und verhindert damit das Auskühlen des ganzen Beckens. Wer das Becken abdeckt, kann somit bis zu 80 Prozent Energie sparen.

Als Material wird bei den Planen zumeist Kunststoff, wie beispielsweise PVC oder Polyethylen, verwendet. Beliebt sind die sogenannten Rollschutz Poolplanen. „Diese Poolabdeckung lässt sich in einfach und rasch über dem Schwimmbecken ausrollen und mit wenigen Griffen sichern.“, erklärt Andreas Kanzler von Leidenfrost Pool deren einfache Bedienung. Kombiniert mit Solareigenschaften wird das Pool in abgedecktem Zustand durch die kostenlose Sonnenenergie aufgeheizt. Eine weitere Möglichkeit zur Abdeckung ist ein sogenannter Unterflurrollladen. Er ist wohl die eleganteste Form der Abdeckung. Per Knopfdruck schließt sich die Lamellenabdeckung und legt sich schützend über das Poolwasser.

Alternative zur Plane ist die Überdachung des Pools. Auch damit heizt sich das Wasser ohne zusätzliche Kosten auf. Die Wassertemperatur mit Überdachung ist um 5°C höher als ohne Überdachung.

Tipp 4: Verwenden Sie die richtige Pumpe

Frequenzgesteuerte Filterpumpen reduzieren den Stromverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Pumpen erheblich. Sie sind sehr energieeffizient, denn der Betrieb wird an die jeweiligen Anforderungen angepasst. Das Ergebnis bleibt gleich: ein sauberer Pool. Auch hier ist der Einsatz von noch umweltfreundlicheren Solaranlagen möglich.